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		<title>Biozentrum</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten</description>
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			<title>Biozentrum</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 13:11:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Westafrikas biologische Vielfalt</title>
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			<description>Zehn Jahre lang haben rund 150 Wissenschaftler von deutschen Universitäten und Forschungseinrichtung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i>Megaloglossus woermanni</i>&nbsp;ist eine von 120 Fledermausarten, die in Westafrika heimisch sind. Das nachtaktive Tier wiegt zwar nur 15 Gramm, spielt aber im Ökosystem eine gewichtige Rolle: Es vertilgt Insekten und verbreitet die Samen von Pflanzen. Bedroht wird es durch den Wandel der Landnutzung, die seinen Lebensraum immer mehr einengt.</p>
<p class="bodytext">So wie dieser Fledermaus geht es vielen anderen Pflanzen- und Tierarten in Westafrika. Diese Gegend, insbesondere der Guineische Waldgürtel, gehört zu den 34 Erdregionen mit der größten biologischen Vielfalt. Wirtschaftlich ist sie aber eine der ärmsten Gegenden der Welt.</p>
<h4>Von der Sahara bis zum Regenwald</h4>
<p class="bodytext">Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Jahr 2000 das deutsch-afrikanische Großprojekt BIOTA (Biodiversity Transect Analyis) West initiiert. Über 150 Botaniker, Zoologen, Meteorologen, Fernerkundler, Geographen, Ökonomen und Ethnologen haben seitdem Datensätze zur biologischen Vielfalt in Benin, Burkina Faso und der Republik Elfenbeinküste erhoben. Dazu wurden unter anderem Observatorien entlang eines Klimagradienten vom Rand der Sahara bis zum Regenwald eingerichtet.</p>
<p class="bodytext">Untersucht wurde auch, wie sich die Artenvielfalt durch Landnutzung und Klimawandel verändert, um bessere Ansätze für Schutz und nachhaltige Nutzung entwickeln zu können. Die Bestandsaufnahme brachte Überraschungen mit sich: „Beispielsweise ging man davon aus, dass in Burkina Faso nur knapp über 1200 Pflanzenarten vorkommen. Inzwischen wissen wir, dass es fast 2000 sind“, so Dr. Karen Hahn, Goethe-Universität Frankfurt und Biodiversitäts- und Klima-Forschungszentrum.</p>
<h4>Was die Atlanten bieten</h4>
<p class="bodytext">Die Ergebnisse dieser umfangreichen Forschungsarbeit liegen nun in drei BIOTA-West-Atlanten mit über 2100 Seiten vor. Die Bücher bilden erstmals den Stand des Wissens zur biologischen Vielfalt und ihrer Bedrohung in Benin, Burkina Faso und der Republik Elfenbeinküste ab.</p>
<p class="bodytext">Die Atlanten beinhalten jeweils einen allgemeinen Teil mit Daten und Karten über das Vorkommen und die Verbreitung von Pflanzen- und Tierarten. Außerdem präsentieren sie Konzepte zum Schutz oder zur Wiederherstellung der Artenvielfalt. In einem regionalspezifischen Teil werden die für das jeweilige Land bedeutendsten Herausforderungen, der Status der Biodiversität vor Ort sowie Schutzgebiete und Naturschutzstrategien analysiert.</p>
<h4>Aufbereitet für Praktiker vor Ort</h4>
<p class="bodytext">Zielgruppe der Atlanten sind Biodiversitätsforscher, Entscheidungsträger in Ministerien, Naturschutzbehörden, Nicht-Regierungsorganisatoren sowie die breite Öffentlichkeit und Lehrer. Um eine größtmögliche Einsetzbarkeit zu gewährleisten, sind die Atlanten zweisprachig in Englisch und Französisch geschrieben.</p>
<p class="bodytext">„Wissenstransfer ist ein essentieller Bestandteil des BIOTA-West-Projekts. Um das zu erleichtern, wurden die Atlanten auf die Bedürfnisse von Praktikern zugeschnitten. Deshalb haben auch unsere Partner vor Ort den Löwenanteil bei der Zusammenstellung des Inhalts geleistet”, erläutert Professor Dr. Karl Eduard Linsenmair. Der langjährige Inhaber des Lehrstuhls für Zoologie III (Tierökologie und Tropenbiologie) an der Universität Würzburg hat das Großforschungsprojekt BIOTA West koordiniert.</p>
<p class="bodytext">Die Atlanten stehen damit ganz in der Tradition der Biodiversitäts-Konvention der Vereinten Nationen. Denn als Kernelement zum Schutz der biologischen Vielfalt hebt diese auch den Wissenstransfer hervor.</p>
<h4>Wer die Atlanten realisiert hat</h4>
<p class="bodytext">Erstellt wurden die Atlanten von der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Professor Dr. Jürgen Runge, Dr. Dorothea Kampmann, Dr. Joachim Eisenberg) in Zusammenarbeit mit allen BIOTA-West-Beteiligten. Zusätzliche Unterstützung kam vom Biodiversitäts- und Klima-Forschungszentrum (BiK-F) sowie von IUCN (International Union for Conservation of Nature) Burkina Faso.</p>
<p class="bodytext">Herausgeber sind neben der deutschen Seite die jeweiligen Partner des Großprojektes vor Ort in Benin (Professor Dr. Brice Sinsin), Burkina Faso (Professor Dr. Adjima Thiombiano) und der Republik Elfenbeinküste (Professor Dr. Souleymane Konaté).</p>
<h4>Kontakt</h4>
<p class="bodytext">Sabine Wendler, LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), Pressereferentin,&nbsp;<br />T (069) 7542-1838,<a href="mailto:sabine.wendler@senckenberg.de" ><img src="uploads/RTEmagicC_d4bee779d1.gif.gif" height="14" width="20" alt="" />&nbsp;sabine.wendler@senckenberg.de</a></p>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Karl Eduard Linsenmair, Biozentrum der Universität Würzburg,<br />T (0931) 31-84351,&nbsp;<a href="mailto:ke_lins@biozentrum.uni-wuerzburg.de" ><img src="uploads/RTEmagicC_d4bee779d1.gif.gif" height="14" width="20" alt="" />ke_lins@biozentrum.uni-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:11:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Pflanzenbörse im Botanischen Garten </title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/pflanzenboe-2/</link>
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			<description>Das wird ein Festtag für alle Gärtner und Blumenfreunde: Am Sonntag, 13. Mai, findet im Botanischen ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Auch in diesem Jahr hat der Botanische Garten neue Pflanzenanbieter mit ihren Besonderheiten für die Teilnahme an der Börse gewonnen. Unter anderem gibt es alpine Gewächse, tropische und heimische Orchideen, Wasserpflanzen, Kakteen und Sukkulenten, fleischfressende Pflanzen, seltene Kräuter, Stauden und Gehölze. Die Besucher können sich zudem zu Gartenfragen beraten oder sich bei Führungen durch den Botanischen Garten inspirieren lassen.</p>
<p class="bodytext">Mit Kaffee und Kuchen sowie einem Grillstand wird für die Verpflegung der Besucher gesorgt. Der Eintritt kostet 2,50 Euro; Mitglieder des Freundeskreises „pro planta“ und Kinder bis 16 Jahre zahlen nichts. Mit dem Eintrittsgeld unterstützen die Besucher den Botanischen Garten bei seinen Projekten.</p>
<p class="bodytext">Die Veranstalter empfehlen dringend, das Auto auf dem großen Parkplatz am Dallenbergbad abzustellen. Von dort führt ein kurzer Fußweg zum Botanischen Garten.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 15:05:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Ehrungen beim Stiftungsfest 11.5.2012</title>
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			<description>Röntgenpreis an Katrin Paeschke, Röntgenmedaille für Professor Bert Hölldobler, Verdienstmedaille „B...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Ehrungen beim Stiftungsfest&nbsp;<br /></b></p>
<p class="bodytext"><b>Ihr Stiftungsfest feiert die Universität am Freitag, 11. Mai, ab 10 Uhr in der Neubaukirche. Als Festredner kommt Jörg Hacker, Präsident der Deutschen Akademie der Wissenschaften und langjähriger Professor der Universität Würzburg. Beim Stiftungsfest werden mehrere Persönlichkeiten geehrt; die Lehrveranstaltungen entfallen an diesem Tag.</b></p>
<p class="bodytext">Mit dem Stiftungsfest erinnert die Universität Würzburg alljährlich an ihre lange Tradition: an ihre Erstgründung durch Fürstbischof Johann von Egloffstein im Jahr 1402 sowie an ihre zweite Gründung 1582 durch Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn.</p>
<h4>Dissertationspreise und Röntgenpreis</h4>
<p class="bodytext">Nach der Eröffnung des Stiftungsfestes durch Universitätspräsident Alfred Forchel verleiht dieser mit Unterfrankens Regierungspräsident Paul Beinhofer die gemeinsamen Dissertationspreise aus der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft und der Universität. Damit werden 25 junge Forscher für ihre herausragenden Doktorarbeiten ausgezeichnet.</p>
<p class="bodytext">Der mit 5.000 Euro dotierte Röntgenpreis der Universität geht in diesem Jahr an die Nachwuchswissenschaftlerin Katrin Paeschke. Sie leitet am Lehrstuhl für Biochemie eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe. Die Preisträgerin bekommt die Auszeichnung von David Brandstätter überreicht, dem Vorsitzenden des Universitätsbundes.</p>
<h4>DAAD-Preis für Doktorandin</h4>
<p class="bodytext">Den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhält die Studentin Daria Maria Jurca aus Rumänien. Uni-Vizepräsidentin Margarete Götz überreicht die Auszeichnung, die für besonders gute und engagierte Studierende aus anderen Ländern vorgesehen ist.</p>
<h4>Festrede und Ehrungen</h4>
<p class="bodytext">„Was ist Leben?“ Dieser Frage geht Professor Jörg Hacker in seiner Festrede nach. Hacker ist der Universität seit langer Zeit verbunden. Ab 1986 war er hier Professor für Mikrobiologie, ab 1993 leitete er das Institut für Molekulare Infektionsbiologie. Von 2003 bis 2008 war er Sprecher des Zentrums für Infektionsforschung, das er mitgegründet hat. Dann wechselte Hacker als Präsident zum Robert-Koch-Institut. 2010 schließlich wurde er Präsident der „Deutschen Akademie der Naturforscher – Leopoldina“, der Nationalen Akademie der Wissenschaften.</p>
<p class="bodytext">Nach der Festrede werden Verdienstmedaillen vergeben und Ehrungen ausgesprochen.</p>
<p class="bodytext">Professor Cornelius Petrus Mayer, Leiter des Zentrums für Augustinus-Forschung an der Universität Würzburg, bekommt die Ehrenmitgliedschaft der Universität verliehen. Der Physikprofessor Jochen Fricke wird zum Ehrenbürger ernannt, der Zoologe Professor Bert Hölldobler erhält für sein wissenschaftliches Werk die Röntgenmedaille.</p>
<p class="bodytext">Mit den Verdienstmedaillen „Bene Merenti“ in Gold werden der frühere Vizepräsident der Universität, Ulrich Sinn, die emeritierten Professoren Franz-Ludwig Knemeyer (Jura), Josef Stoer (Mathematik) und Klaus Toyka (Medizin) sowie Renate Schülke-Schmitt (Universitätsklinikum) geehrt.</p>
<p class="bodytext">Verdienstmedaillen „Bene Merenti“ in Silber gehen jeweils posthum an den Psychologieprofessor Horst Pfrang, der in der Zentralverwaltung das Referat „Planung und Qualitätsmanagement“ leitete, sowie an den Biologen Norbert Wilken.</p>
<h4>Musik und Moderation</h4>
<p class="bodytext">Die musikalische Begleitung der Feier übernimmt das Akademische Kammerorchester der Universität unter der Leitung von Markus Popp. Moderiert wird das Fest von Bettina Dempewolf, Referentin für Universitätsentwicklung im Präsidialbüro.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dem Leben auf der Spur </title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/dem-leben/</link>
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			<description>Die Prozesse des Lebens genauer verstehen und damit neue Angriffspunkte für neue Medikamente identif...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Ziele sind hoch  gesteckt: Die Regulation des Erbguts auf zellulärer  und molekularer  Ebene verstehen, biologische Systeme als Ganzes  erfassen, neue  diagnostische Verfahren und Therapieansätze ermöglichen,  eine neue  Generation von interdisziplinär denkenden Wissenschaftlern  ausbilden  und – nicht zuletzt – die Zukunft der Lebenswissenschaften in   Deutschland und Europa entscheidend mitgestalten.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Das alles hat sich das  Bayerische Forschungsnetzwerk für Molekulare  Biosysteme (BioSysNet)  vorgenommen. Im Juli 2011 von der bayerischen  Staatsregierung ins Leben  gerufen, stehen nun, nach einem aufwändigen  Auswahlverfahren, die  Teilnehmer fest. Am 14. Mai findet in München die  offizielle  Auftaktveranstaltung von BioSysNet statt; dort wird   Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch das neue Netzwerk der   Öffentlichkeit vorstellen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"> Vier Wissenschaftler der Universität Würzburg sind mit unterschiedlichen  Forschungsprojekten daran beteiligt: </p><ul><li>Prof.  Dr. Mike Heilemann (Lehrstuhl für Biotechnologie):  Structural  organization of transcription sites in the eucaryotic nucleus  studied  with superresolution fluorescence microscopy </li></ul><ul><li>Prof. Dr. Jörg Vogel (Lehrstuhl für Molekulare  Infektionsbiologie): Temporal control of gene expression by small RNAs</li></ul><ul><li>Dr. Ana Eulalio (Lehrstuhl für Molekulare Infektionsbiologie):  RNA: The missing link in bacterial pathogen&#8208;host interactions </li></ul><ul><li>Dr. Cynthia Sharma (Zentrum für Infektionsforschung): Exploring  RNA&#8208;binding proteins in Campylobacter jejuni </li></ul><p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">In  den kommenden fünf Jahren sollen sie zusammen mit den Mitgliedern 20   weiterer Forschungsprojekte aus bayerischen Universitäten und   Universitätsklinika ein Verbundsystem zur Erforschung molekularer   Biosysteme bilden. Mit unterschiedlichsten Techniken werden sie die   Regulation des Genoms auf zellulärer und molekularer Ebene untersuchen.   Das bayerische Wissenschaftsministerium und die Zukunftsinitiative   „Aufbruch Bayern“ unterstützen BioSysNet mit rund 18 Millionen Euro. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">Den Punkt, an dem alle  Fäden des Netzwerks zusammenlaufen, bildet das  Bayerische  Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme in München am  Campus  Großhadern/Martinsried der Ludwig-Maximilians-Universität. Bis  zum Jahr  2015 wird dort ein 28,6 Millionen Euro teurer Forschungsneubau  für  Molekulare Biosysteme entstehen. Dort will Bayern den Ausbau der   molekularen Biosystem-Forschung, den Aufbau von   Hochtechnologie-Plattformen und die Ausbildung von interdisziplinär und   systemisch denkenden Wissenschaftlern vorantreiben. Das Kernzentrum   dient zugleich als Koordinierungsstelle für die lokalen und   Bayern-weiten Aktivitäten sowie die Vernetzung von Wissenschaft und   Wirtschaft.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><b><a href="http://www.biosysnet.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="uploads/RTEmagicC_e153fbec83.gif.gif" height="10" width="14" alt="" />Das Bayerische Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme</a>&nbsp;</b> </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Angewandter Naturschutz</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/angewandte-3/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/angewandte-3/</guid>					-->
			<description>Den Studierenden der Biologie auch angewandte Aspekte des Naturschutzes nahe bringen: Dieses Ziel ve...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Organisiert wird die Vortragsreihe „Angewandter Naturschutz“ vom Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie. Die Vorträge finden montags um 17 Uhr im Hörsaal A 101 des Biozentrums am Hubland statt:</p><ul style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 5px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; color: rgb(0, 0, 0); "><li style="font-family: inherit; font-size: inherit; list-style-image: url(http://www.presse.uni-wuerzburg.de/fileadmin/sysimages/btn_liste.gif); ">23. April: „Was bringt eigentlich FSC? Diskussion eines ‚Nachhaltigkeitssiegels‘“, Dr. Uwe Sayer, Forest Stewardship Council (FSC) Arbeitsgruppe Deutschland e.V., Freiburg</li></ul><ul style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 5px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; color: rgb(0, 0, 0); "><li style="font-family: inherit; font-size: inherit; list-style-image: url(http://www.presse.uni-wuerzburg.de/fileadmin/sysimages/btn_liste.gif); ">7. Mai: „Der Iberische Luchs – kann ein wissenschaftliches Erhaltungszuchtprogramm die hochbedrohte Tierart vor dem Aussterben retten?“, Prof. Dr. Katarina Jewgenow, Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin</li></ul><ul style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 5px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; color: rgb(0, 0, 0); "><li style="font-family: inherit; font-size: inherit; list-style-image: url(http://www.presse.uni-wuerzburg.de/fileadmin/sysimages/btn_liste.gif); ">21. Mai: „Stromtod und Vogelschlag an Freileitungen – altes Problem und neue Lösungen“, Dr. Klaus Richarz, Staatliche Vogelschutzwarte, Frankfurt / Main</li></ul><ul style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 5px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; color: rgb(0, 0, 0); "><li style="font-family: inherit; font-size: inherit; list-style-image: url(http://www.presse.uni-wuerzburg.de/fileadmin/sysimages/btn_liste.gif); ">4. Juni: „Der Wolf – zurück, um zu bleiben. Management eines kulturfolgenden großen Beutegreifers“, Markus Bathen, Naturschutzbund NABU, Spremberg</li></ul><ul style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 5px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; color: rgb(0, 0, 0); "><li style="font-family: inherit; font-size: inherit; list-style-image: url(http://www.presse.uni-wuerzburg.de/fileadmin/sysimages/btn_liste.gif); ">2. Juli: „Verlust der Nacht – Lichtverschmutzung als Naturschutzproblem“, PD Dr. Franz Hölker, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin</li></ul><p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><span style="color: rgb(10, 63, 205); "><a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/fileadmin/uniwue/Presse/EinBLICK/2012/15naturschutz.pdf" target="_blank" class="download" >Poster mit allen Vortragsterminen (pdf)</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><b>Kontakt</b></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Dr. Frauke Fischer, Biozentrum, T (0931) 31-84365,&nbsp;<span style="color: rgb(10, 63, 205); "><a href="mailto:fischer@biozentrum.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img height="14" width="20" src="uploads/RTEmagicC_d4bee779d1.gif.gif" alt="" />fischer@biozentrum.uni-wuerzburg.de</a></span></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 09:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Afrika: Effekte des Klimawandels mildern </title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/afrika-ef/</link>
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			<description>Höhere Temperaturen, weniger Niederschläge, mehr Wetterkapriolen: Den weltweiten Klimawandel bekomme...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Für die Länder Westafrikas sind die Savannen eine Art „Kornkammer“: Klima und Böden sind dort so günstig, dass Hirse, Mais, Gemüse und andere wichtige Nutzpflanzen gut gedeihen. Doch ausgerechnet für diese Gebiete sagen die Klimaprognosen unsichere Niederschlagsverhältnisse und längere Dürreperioden voraus – das gefährdet die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln und damit ihren Lebensunterhalt.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Wie lassen sich die Existenzgrundlagen in Westafrika nachhaltig sichern, wie Ackerbau und Ökologie in Einklang bringen? Um diese Fragen zu beantworten, hat das Bundesforschungsministerium (BMBF) gemeinsam mit zehn westafrikanischen Staaten das Projekt WASCAL gestartet (West African Science Service Center on Climate Change and Adapted Land Use). Bis zu 50 Millionen Euro stellt das Ministerium für das Projekt bereit.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Mit dieser Initiative folgt das BMBF einer Forderung des G8-Gipfels von 2007: Damals riefen die großen Industrienationen dazu auf, Afrika stärker bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels zu unterstützen. Denn Afrika mit seinen geringen Schadstoffemissionen trägt weltweit am wenigsten zum Klimawandel bei, wird aber von dessen Auswirkungen besonders hart getroffen.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><b>Zehn Projektpartner in Afrika</b></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">In WASCAL eingebunden sind die Länder Benin, Burkina Faso, Gambia, Ghana, Elfenbeinküste, Mali, Niger, Nigeria, Senegal und Togo. Die Koordination liegt beim Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn. Von der Universität Würzburg sind Teams der Professoren Stefan Dech (Lehrstuhl für Fernerkundung in der Geographie) und Karl Eduard Linsenmair (Tierökologie und Tropenbiologie im Biozentrum) beteiligt. Beide Gruppen forschen seit vielen Jahren über die Themen Landnutzung und Biodiversität in Westafrika.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><b>Satellitendaten zeigen Status Quo</b></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Wie werden die westafrikanischen Savannen derzeit überhaupt genutzt? Wo wird Ackerbau betrieben, wo gibt es Baumbestände? Welche Pflanzen werden kultiviert? Für solche Fragen interessiert sich Dr. Tobias Landmann. Der Geograph ist am Lehrstuhl für Fernerkundung tätig, der eng mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen kooperiert.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">„Für das Projekt verwenden wir auch Daten, die das DLR mit modernsten Satelliten gewinnt“, so Landmann. „Dabei wird die Oberfläche der Erde mit einer für diese Region bislang noch nicht gekannten zeitlichen und räumlichen Auflösung vermessen, so dass sich Anbau-Parzellen von nur fünf Metern Kantenlänge unterscheiden lassen.“ Aus diesen und anderen Satellitendaten erstellen die Geographen Landkarten, die Aufschluss über die Art der Landnutzung und über Anbausysteme geben. Ein Ziel ist es, bewässerte Felder von Flächen zu unterscheiden, auf denen der natürliche Niederschlag die einzige Wasserquelle ist.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><b>Klimawandel und Landnutzung</b></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Zudem kombinieren die Geowissenschaftler aktuelle Satellitendaten mit verschiedensten Messwerten, die ihnen aus ihrer langjährigen Westafrika-Forschung bereits zur Verfügung stehen. „Dadurch wollen wir zeigen, wie sich die Landschaft und ihre Nutzung seit Mitte der 1980er-Jahre verändert haben, wo zum Beispiel Natur- in Ackerland umgewandelt wurde oder wo sich Baumbestände erholen konnten“, erklärt Landmann. Hängen die Veränderungen mit Effekten des Klimawandels zusammen? Das ist ein weiterer Punkt, den die Forscher klären wollen.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><b>Ökosysteme für den Ackerbau nutzen</b></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Der Tropenexperte Karl Eduard Linsenmair geht im Projekt WASCAL unter anderem der Frage nach, wie die Landschaft aussehen muss, damit Bauern die „natürlichen Dienstleistungen“ der Ökosysteme bestmöglich nutzen können. Was das heißt, macht er an einem Beispiel deutlich: „Für die Bestäubung vieler landwirtschaftlicher Pflanzen sind Insekten nötig, für die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit ist die Tätigkeit von Termiten wichtig“.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Solche Dienstleistungen erbringen die Insekten nur, wenn sie im Kulturraum des Menschen noch existieren können. Das gelingt zum Beispiel dann, wenn sich naturnahe Vegetationsinseln in der Landschaft finden. Wie viele Insekten bewegen sich regelmäßig aus diesen Inseln wie weit in die Nutzflächen hinein? Unter anderem das ermitteln die Würzburger Forscher. „Wenn man das weiß, hat man eine erste fundierte Vorstellung davon, wie die Landschaft räumlich strukturiert werden sollte, um eine ausreichende Bestäubung zu ermöglichen“, sagt der Professor.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><b>Comoé-Forschungsstation lebt wieder auf</b></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Ein zentraler Drehpunkt im Projekt WASCAL soll die ökologische Feldforschungsstation werden, die Linsenmair ab den 1990er-Jahren im Comoé-Nationalpark aufgebaut hat. Das freut den Professor besonders. Denn zehn Jahre lang war die Station im Norden der Republik Elfenbeinküste nicht benutzbar, weil ab 2002 ein Bürgerkrieg im Land tobte.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">„Nachdem sich die Lage beruhigt hat, ist die ivorische Regierung mit dem Wunsch an uns herangetreten, die Station zu einem Exzellenzzentrum für Biodiversitäts- und Klimawandelstudien auszubauen.“ Finanzielle Unterstützung für dieses Vorhaben kommt von der Fritz-Thyssen-Stiftung, die bereits den Aufbau der Station maßgeblich mitfinanziert hat.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><b>Afrikanische Nachwuchsforscher qualifizieren</b></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">In der Forschungsstation im Comoé-Nationalpark sollen künftig auch afrikanische Doktoranden kombinierte Freiland- und Laborpraktika absolvieren. Denn die Qualifizierung des afrikanischen Wissenschaftsnachwuchses ist ein wichtiger Punkt im WASCAL-Projekt: Es beinhaltet mehrere Graduiertenschulen für junge Forscher aus den zehn beteiligten Ländern. Auch der Lehrstuhl für Fernerkundung ist Partner einer der WASCAL-Graduiertenschulen.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><b>Kontakt</b></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Dr. Tobias Landmann, Institut für Geographie und Geologie der Universität Würzburg, T (0931) 31-81869,&nbsp;<span style="color: rgb(10, 63, 205); "><a href="mailto:tobias.landmann@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img height="14" width="20" src="uploads/RTEmagicC_d4bee779d1.gif.gif" style="border- border-color: initial; border- border-color: initial; " alt="" />tobias.landmann@uni-wuerzburg.de</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><span style="color: rgb(10, 63, 205); "><a href="http://www.fernerkundung.geographie.uni-wuerzburg.de/en/research/projects/current_projects/wascal" title="external-link-new-window" target="al/" class="external-link-new-window" >Homepage von Tobias Landmann</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; ">Prof. Dr. Karl Eduard Linsenmair, Seniorprofessor am Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie im Biozentrum der Universität Würzburg, T (0931) 31-84351,&nbsp;<span style="color: rgb(10, 63, 205); "><a href="mailto:ke_lins@biozentrum.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img height="14" width="20" src="uploads/RTEmagicC_d4bee779d1.gif.gif" style="border- border-color: initial; border- border-color: initial; " alt="" />&nbsp;ke_lins@biozentrum.uni-wuerzburg.de</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><span style="color: rgb(10, 63, 205); "><a href="http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/forschung/verbundprojekte/laufende_verbundprojekte/wascal" title="external-link-new-window" target="wascal/" class="external-link-new-window" >Homepage von Karl Eduard Linsenmair</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans', Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(0, 0, 0); margin-top: 6pt; "><b>Zur WASCAL-Homepage:</b>&nbsp;<span style="color: rgb(10, 63, 205); "><a href="http://www.wascal.org/" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.wascal.org</a></span></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 08:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Kanzler ernannt</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/neuer-kanz/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/neuer-kanz/</guid>					-->
			<description>Auf Vorschlag des Hochschulrats hat Universitätspräsident Alfred Forchel einen neuen Kanzler ernannt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Uwe Klug ist seit fast zwanzig Jahren für die Universität Würzburg tätig. Die Funktion und die Aufgaben des Kanzlers nimmt er bereits seit 1. Oktober 2011 in vollem Umfang wahr, nachdem Kanzler Enno Kruse sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte. „Ich freue mich sehr, als Kanzler auch weiterhin die Entwicklung der Universität mitzugestalten“, so Klug. </p>
<p class="bodytext">Der Kanzler gehört der Hochschulleitung an und leitet die zentrale Universitätsverwaltung. Zudem ist er Dienstvorgesetzter der nichtwissenschaftlichen Beschäftigten und Beauftragter für den Haushalt der Universität. </p>
<p class="bodytext"><b>Werdegang von Uwe Klug</b> </p>
<p class="bodytext">Geboren wurde Uwe Klug 1959 in Obernburg am Main (Landkreis Miltenberg). Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg. 1993 begann er hier seine Tätigkeit im Justiziariat, dessen Leitung er ein Jahr später übernahm. 2008 wurde er zum Vertreter des Kanzlers ernannt. Bis dahin war Klug in verschiedenen Gremien tätig. Unter anderem gehörte er dem Senat und der Haushaltskommission fast 13 Jahre lang an.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Todesstoß für Krebszellen</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/todesstoss-1/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/todesstoss-1/</guid>					-->
			<description>Wissenschaftler der Universität Würzburg haben bei Krebszellen eine Schwachstelle entdeckt, die sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Prinzip klingt überraschend einfach: Wie alle anderen Körperzellen, gewinnen Krebszellen aus der Nahrung die notwendige Energie, um ihren Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig aber verwenden sie einen großen Teil ihrer Nahrung, um daraus neue Zellbausteine aufzubauen, sich zu teilen und zu vermehren. Weil Nahrung immer nur begrenzt vorhanden ist, arbeitet in Zellen eine Art „Wächter“, der darauf achtet, dass für beide Aufgaben immer genügend Ressourcen verwendet werden, und der das Wachstum begrenzt, wenn der Zelle nicht ausreichend Energie für normale Stoffwechselvorgänge zur Verfügung steht. </p>
<p class="bodytext"><b>Publikation in </b><i><b>Nature </b></i></p>
<p class="bodytext">Was passiert, wenn man diesen Wächter an seiner Arbeit hindert, haben Professor Martin Eilers und Dr. Daniel J. Murphy vom Biozentrum der Universität Würzburg in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team erforscht. Über ihre Arbeit berichtet die renommierte Fachzeitschrift <i>Nature </i>in ihrer aktuellen Ausgabe. </p>
<p class="bodytext">Das Ergebnis: „Wenn die Krebszelle keine Rückmeldung mehr darüber erhält, dass ihr Energiehaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist, verschwendet sie ihre gesamten Ressourcen aus der Nahrung darauf, zu wachsen und sich zu teilen“, erklärt Martin Eilers, Inhaber des Lehrstuhls für Biochemie und Molekularbiologie. Die Zelle verausgabt sich dabei so sehr, dass ihr am Ende keine Energie mehr bleibt für die normalen Stoffwechselvorgänge in ihrem Inneren. Tatsächlich stirbt die Krebszelle ohne den Warnruf des Wächters, wie die Forscher zeigen konnten. </p>
<p class="bodytext">Auf den „Wächter“ waren die Forscher durch Zufall gestoßen. In großen Reihenuntersuchungen hatten sie gezielt Enzyme, sogenannte Kinasen, in Krebszellen abgeschaltet und dann die Folgen kontrolliert. Im Fall der ARK5-Kinase hatten sie einen Volltreffer gelandet. „Diese Kinase eignet sich als Angriffspunkt für potenzielle neue Medikamente“, sagt Daniel J. Murphy, Gruppenleiter am Lehrstuhl für Physiologische Chemie II. In sämtlichen Experimenten hätten sich Krebszellen an dieser Stelle als verwundbar gezeigt. </p>
<p class="bodytext">Gleichzeitig – und zur Überraschung der Wissenschaftler – hat sich in den Versuchen gezeigt, dass normale Zellen von einer Blockade der Kinase weitgehend unberührt bleiben. „Warum das so ist, verstehen wir noch nicht bis ins letzte Detail“, sagt Murphy. Und möglicherweise zeigen sich nach längerer Zeit auch an dieser Stelle Auswirkungen. Dennoch: „Wichtig im Hinblick auf eine potenzielle Therapie ist die Tatsache, dass sich an dieser Stelle normale von Krebszellen unterscheiden“, so Murphy. </p>
<p class="bodytext"><b>Ein wissenschaftlicher Durchbruch </b></p>
<p class="bodytext">Ist das ein Durchbruch in der Krebstherapie? Bei dieser Frage zögern die Wissenschaftler mit der Antwort. „Ein neues Konzept ist es auf jeden Fall“, sagt Martin Eilers. „Eine ganz neue Art, das Problem anzugehen“, ergänzt Daniel J. Murphy. Ob damit auch ein Durchbruch für die Therapie einhergehen wird, müsse die Zeit zeigen. In der Zellkultur und im Tierversuch habe die Methode jedenfalls an Darmkrebszellen ihre Wirksamkeit bewiesen. Inwieweit auch andere Krebsarten sich auf diese Weise in den Tod treiben lassen, müsse im Rahmen weiterer Studien untersucht werden. </p>
<p class="bodytext">Immerhin hat die Pharmaindustrie bereits großes Interesse an den Ergebnissen der Würzburger Forscher gezeigt; eine Zusammenarbeit wird bald starten. Mit dem Comprehensive Cancer Center der Universität Würzburg stünde außerdem ein Partner bereit, um das Konzept in weiteren präklinischen Versuchen und eines Tages eine möglicheTherapie am Krankenbett erproben zu können, sagt Eilers. </p>
<p class="bodytext">Vor verfrühten Hoffnungen warnen die beiden allerdings: Es seien noch jede Menge Studien notwendig, bis ein abschließendes Urteil über den neuen Ansatz einer Krebstherapie möglich sei; und viele Jahre werden vergehen, bis ein Medikament marktreif ist – falls es überhaupt dazu kommt. „Es besteht immer die Gefahr, dass Zellen gegen einen Wirkstoff eine Resistenz entwickeln“, warnt Eilers vor allzu großer Euphorie.  </p>
<p class="bodytext">Trotzdem: Momentan sind die beiden Wissenschaftler wegen ihrer Entdeckung optimistisch. Denn der wissenschaftliche Durchbruch steht zweifelsfrei fest. </p>
<p class="bodytext"><i>Deregulated MYC expression induces dependence upon AMPK-related kinase 5. Lidan Liu, Jannes Ulbrich, Judith Müller, Torsten Wüstefeld, Lukas Aeberhard, Theresia R. Kress, Nathiya Muthalagu, Lukas Rycak, Ramona Rudalska, Roland Moll, Stefan Kempa, Lars Zender, Martin Eilers &amp; Daniel J. Murphy. doi:10.1038/nature10927 </i></p>
<p class="bodytext"><b> Kontakt  </b></p>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Martin Eilers, T: (0931) 31-84111<br />E-Mail: <a href="mailto:Martin.Eilers@biozentrum.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />Martin.Eilers@biozentrum.uni-wuerzburg.de</a> </p>
<p class="bodytext">Dr. Daniel Murphy, T: (0931) 31-88069<br />E-Mail: <a href="mailto:daniel.murphy@biozentrum.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />daniel.murphy@biozentrum.uni-wuerzburg.de</a> </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 15:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jürgen Tautz ist der neue Kommunikator</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/juergen-tau-3/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/juergen-tau-3/</guid>					-->
			<description>Der Bienenforscher und HOBOS-Gründer Professor Jürgen Tautz hat den diesjährigen Communicator-Preis ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Communicator-Preis</h3>
<p class="bodytext">Der Preis ist mit 50000 Euro dotiert und deutschlandweit als die wichtigste Auszeichnung für die Kommunikation von Forschungsergebnissen in Medien und Öffentlichkeit angesehen. Seit dem Jahr 2000 würdigen die DFG und der Stifterverband mit dem persönlichen Preis Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit nahebringen und sich um den wichtigen Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit verdient machen. Tautz hat sich in diesem Jahr gegen 19 andere Kandidaten aus allen Wissenschaftsgebieten durchgesetzt.</p>
<h3>Wie Tautz kommuniziert</h3>
<p class="bodytext">Auf vorbildliche Weise vermittelt Tautz seine wissenschaftlichen Ergebnisse nach außen. Von DIE WELT über stern und Der Spiegel bis BBC – in allen Medien taucht er auf. Er hält zahlreiche Vorträge, schreibt Artikel und Bücher – allein sein Sachbuch „Phänomen Honigbiene“ wurde in 17 Sprachen übersetzt, er hat ein eigenes Bienen-Hörbuch veröffentlicht, hält regelmäßig Führungen durch die Würzburger Bienenstation und hat die Online-Forschungsplattform HOBOS ins Leben gerufen. Mit HOBOS ist er auch in den sozialen Medien unterwegs, beispielsweise in der&nbsp;<a href="http://www.landlive.de/communities/323/" target="_blank" >landlive-Gruppe des Deutschen Landwirtschaftsverlags (dlv)</a>&nbsp;und auf&nbsp;<a href="http://www.facebook.com/pages/HOneyBee-Online-Studies-H-O-B-O-S/126000344123281?v=wall" target="_blank" >Facebook</a>.</p>
<p class="bodytext">Das Vermitteln seiner persönlichen Forschungsthemen in die breite Öffentlichkeit – das kann Jürgen Tautz seit Jahren. Dabei beweist er Vielfältigkeit, Originalität und Willensstärke. Als besonders originell hob die Jury die von Tautz entwickelte internetbasierte Lehr- und Lernplattform „HOneyBee Online Studies“ (HOBOS) hervor. Mit Livestreams aus dem Bienenstock und seiner Umgebung, Messdaten, einem Lexikon des Verhaltens und interaktiven Lehrmaterialien für alle Schulformen vermittelt HOBOS inzwischen weltweit fächerübergreifende Erkenntnisse zur Honigbiene.</p>
<h3>Die Ehrung</h3>
<p class="bodytext">Verliehen wird der Communicator-Preis durch den Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, und den Präsidenten des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Dr. Arend Oetker, am 3. Juli 2012 im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Dortmund. Das Preisgeld stammt vom Stifterverband, in dem sich mehr als 3000 Unternehmen und Privatpersonen für die Förderung der Wissenschaft und deren Austausch mit der Öffentlichkeit engagieren. Darüber hinaus erhält Jürgen Tautz ein Hologramm, das den Communicator-Preis symbolisiert. Das von dem Kölner Künstler Michael Bleyenberg gestaltete Werk soll die Bedeutung der Transparenz in der Wissenschaft sichtbar machen und zeigen, dass es sich lohnt, die Dinge „ins rechte Licht zu rücken“.</p>
<p class="bodytext">Kristina Vonend</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 15:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leibnitz-Preis geht ins Biozentrum</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/leibnitz-p-2/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/leibnitz-p-2/</guid>					-->
			<description>Die Biochemikerin Katrin Paeschke (31) vom Biozentrum erhält einen der renommierten Heinz-Maier-Leib...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Katrin Paeschke war bis vor Kurzem in den USA tätig; seit 1. Februar forscht sie am Biozentrum der Universität Würzburg. Hier etabliert sie derzeit am Lehrstuhl für Biochemie ihre eigene Forschungsgruppe. Dabei wird sie im Emmy-Noether-Programm mit rund 1,4 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. </p>
<p class="bodytext">Das Erbgut des Menschen steht im Zentrum von Paeschkes Forschung. Wie kommt es dazu, dass die DNA bisweilen bricht, dass das Erbgut seine Stabilität verliert? Welche Rolle spielt dabei das Enzym Telomerase, das besonders in Krebszellen sehr aktiv ist? Das sind einige der Fragen, für die sich die junge Wissenschaftlerin interessiert. Schon ihre Doktorarbeit sei ein Meilenstein auf diesem Gebiet, teilt die DFG mit, und lobt außerdem „die äußerst erfolgreiche Forschung“ der Preisträgerin. </p>
<p class="bodytext"><b>Werdegang von Katrin Paeschke</b> </p>
<p class="bodytext">Katrin Paeschke, Jahrgang 1979, stammt aus Monheim am Rhein. Nach dem Grundstudium der Biologie an der Universität Bonn wechselte sie in die Biochemie. Ihre Doktorarbeit fertigte sie am Institut für Zellbiologie der Universität Witten/Herdecke an; dort wurde sie 2006 promoviert. Im Jahr danach ging sie als Postdoc ans Institut für Molekularbiologie der Universität Princeton (USA). Von dort wechselte sie nun an die Universität Würzburg. </p>
<p class="bodytext"><b>Heinz-Maier-Leibnitz-Preise</b> </p>
<p class="bodytext">Für das Jahr 2012 vergibt die DFG insgesamt sechs Heinz-Maier-Leibnitz-Preise. Insgesamt waren 125 Kandidaten vorgeschlagen worden. Feierlich verliehen werden die Auszeichnungen am 23. Mai in Berlin. </p>
<p class="bodytext">Die Leibnitz-Preise genießen hohes Ansehen: In einer Umfrage des Magazins „Bild der Wissenschaft“ wurden sie von den bedeutendsten Forschungseinrichtungen zu den drittwichtigsten Wissenschaftspreisen in Deutschland gewählt – nach den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preisen der DFG und dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten. </p>
<p class="bodytext">Der Namensgeber des Preises, Professor Heinz Maier-Leibnitz, war Physiker und von 1974 bis 1979 Präsident der DFG. Der nach ihm benannte Preis wurde während seiner Amtszeit aus der Taufe gehoben und erstmals 1977 verliehen. </p>
<p class="bodytext"><b>Kontakt</b> </p>
<p class="bodytext">Dr. Katrin Paeschke, Lehrstuhl für Biochemie, <br />T (0931) 31-88473, <a href="mailto:katrin.paeschke@biozentrum.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />katrin.paeschke@biozentrum.uni-wuerzburg.de</a> </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 10:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltweite Uni-Premiere – Startschuss für HOBOS-Lehre</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/weltweite-1/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/weltweite-1/</guid>					-->
			<description>Lehramtsstudent in der Fakultät für Biologie mit Interesse an innovativem Schulunterricht? Der praxi...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Uni Würzburg startet HOBOS-Lehre</b></p>
<p class="bodytext">Als weltweit erste Uni bietet die Universität Würzburg im Sommersemester 2012 verschiedene HOBOS-Veranstaltungen an. Noch bevor China mit HOBOS an den Start geht! Denn HOBOS steht bereits in anderen Ländern in den Startlöchern. Schülern durch einen individuellen Unterricht gerecht werden, Begabte am Gymnasium fördern und Naturwissenschaft fächerübergreifend lehren – das alles möchte HOBOS (HOneyBee Online Studies), eine internationale Bildungs- und Forschungsplattform. Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, den 17.4.2012 um 16:00 Uhr im zentralen Hörsaal- und Seminargebäude im Raum 0.001 am Campus Hubland Süd statt.</p>
<p class="bodytext"><b>Königlich lernen: Fünf mal HOBOS</b></p>
<p class="bodytext">Erstmalig können Studenten fünf verschiedene Seminare zu HOBOS belegen, die in eine moderne Unterrichtsgestaltung einführen. So zeigt der Dozent Christoph Bauer in seinem Seminar, wie Lehrer anhand von HOBOS leistungsstärkere Schüler fordern und leistungsschwächere Schüler motivieren können. Im Seminar von Kathrin Klaus und Alexander Röhrer erstellen Biologiestudenten anhand von HOBOS eigene Unterrichtsentwürfe, die mit siebten Klassen einer Realschule erprobt werden. Der Dozent Martin Stiegler entwickelt mit Hilfe von HOBOS eine praxisorientierte Unterrichtseinheit, die naturwissenschaftliche Erkenntnisprozesse, ein Schwerpunkt der achten Jahrgangsstufe am Gymnasium, zum Ziel hat. Der Dozent Florian Schimpf erstellt ausgehend von den reellen HOBOS-Daten Tabellen und Grafiken und führt in statistische Auswertungen ein. Der überall geforderte interdisziplinäre Unterrichtsansatz lässt sich mit HOBOS in die Tat umsetzen. Der Dozent Stefan Igelhaut stellt innerhalb seines Seminars das bisherige Lehrmaterial vor und erarbeitet, wann HOBOS im Unterricht einsetzbar ist. </p>
<p class="bodytext">Studenten können drei ECTS-Punkte pro Veranstaltung sammeln. Alle HOBOS-Seminare werden durch das ZfL (Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung), das ZiLS (Servicezentrum innovatives Lehren und Studieren) und das Rechenzentrum der Universität Würzburg unterstützt.</p>
<p class="bodytext"><b>HOBOS im Vorlesungsverzeichnis</b></p>
<p class="bodytext">Weitere Infos zur HOBOS-Lehre an der Universität Würzburg erteilt Stefan Rümer telefonisch unter 0931 31 83713 oder per E-Mail: <u><a href="mailto:sruemer@biozentrum.uni-wuerzburg.de" >sruemer@biozentrum.uni-wuerzburg.de</a></u>. Zu den fünf HOBOS-Veranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis und zur Online-Belegung geht es <u><a href="https://www-sbhome1.zv.uni-wuerzburg.de/qisserver/rds?state=wtree&amp;search=1&amp;trex=step&amp;root120121=35385%7C34686%7C34805%7C31094&amp;P.vx=kurz" target="_blank" >hier</a></u>.</p>
<p class="bodytext">Kristina Vonend</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Besuch aus Fernost</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/besuch-aus/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/besuch-aus/</guid>					-->
			<description>Selbst in Japan interessiert man sich für die Bildungs- und Forschungsplattform Hobos der Bienenfors...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Honeybee-Online-Studies - kurz: Hobos – ist ein einzigartiges interaktives Bildungskonzept. Schulklassen, Studierende und andere Interessierte erhalten hier über das Internet Einblick in einen echten Honigbienenstock. Via Webcam, Sensoren, Endoskopen und Wärmebildkameras können sie so das Leben im Bienenstock rund um die Uhr erforschen. Verantwortlich für das Projekt sind der Würzburger Bienenforscher Professor Jürgen Tautz und sein Mitarbeiter Hartmut Vierle.</p>
<p class="bodytext">Jetzt hatten die beiden weitgereisten Besuch: Professor Yo Kikuchi, Vizepräsident der Toyohashi University of Technology, war auf den Hubland-Campus gekommen, um sich hier ausführlich über das Projekt zu informieren. In der Bienenstation erkundigte er sich über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit auf der Basis des Hobos-Projekts. Den Kontakt hergestellt hatte Professor Hans J. Gross, der seit 2004 festes Mitglied im Team der Würzburger Bienenforscher ist.</p>
<h4>Zusammenarbeit geplant</h4>
<p class="bodytext">Yo Kikuchi zeigte sich von den vielen Möglichkeiten der neuartigen Lehr-, Lern- und Forschungsplattform Hobos sehr angetan und sah gute Möglichkeiten, diese in der Ausbildung an der Toyohashi University of Technology einzusetzen. Seiner Ansicht nach ist Hobos, „ein exemplarisches Beispiel für ein hervorragendes Projekt, das dazu geeignet ist, bei jungen Menschen Interesse an Wissenschaft zu wecken“. Hobos können ihnen die ersten Schritte auf dem Weg in die Forschung weisen.</p>
<p class="bodytext">Die nächsten Schritte der deutsch-japanischen Zusammenarbeit sind auch schon geplant. Zum einen will Kikuchi seine Kollegen davon überzeugen, dass das Internetportal Hobos für die Studierenden der Toyohashi University of Technology interessant ist. Zum anderen will er das Hobos-Team bei der Suche nach einer Schule in Japan unterstützen, die mit Hobos zusammenarbeiten möchte.</p>
<h4>Die Toyohashi University of Technology</h4>
<p class="bodytext">Die Toyohashi University of Technology liegt an der Ostküste der japanischen Hauptinsel, rund 300 Kilometer südlich von Tokio. Aktuell sind an ihr rund 2.200 Studierende eingeschrieben. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich der Ingenieurwissenschaften.</p>
<h4>Links</h4>
<p class="bodytext"><a href="http://www.tut.ac.jp/english/" target="_blank" ><img src="uploads/RTEmagicC_e153fbec83.gif.gif" width="14" height="10" alt="" />Mehr Infos zur Toyohashi University of Technology</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.hobos.de/" target="_blank" ><img src="uploads/RTEmagicC_e153fbec83.gif.gif" width="14" height="10" alt="" />Das Hobos-Projekt</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 16:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Was Larven hungrig macht </title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/was-larven/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/was-larven/</guid>					-->
			<description>
Viele Insektenlarven fressen Pflanzen und richten so in der Landwirtschaft Schaden an. Wie wird da...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ob ein Mensch Hunger spürt oder sich satt fühlt, wird durch ein komplexes Signalnetzwerk in seinem Organismus bestimmt. Daran beteiligt sind Nervensystem, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse und Fettzellen, wobei diese Akteure über so genannte Neuropeptide wie Orexin und über Peptidhormone wie Insulin oder Leptin miteinander kommunizieren. Peptide von diesem Typus spielen im Nervensystem von Insekten ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch dort steuern sie das Nahrungssuch- und das Fressverhalten, die Verdauung und den Stoffwechsel.</p>
<p class="bodytext">Wie beim Menschen werden Peptidhormone bei den Insekten nicht nur im Nervensystem gebildet, sondern auch im Darm. Welche Funktion sie dort erfüllen, ist bislang allerdings weitgehend unklar. Spielen sie eine ähnliche Rolle wie beim Menschen? Dienen sie der Kommunikation zwischen Darm und Gehirn? Signalisieren sie dem Insekt Hunger, Sättigung und noch andere Dinge?</p>
<h4>Interessant für die Schädlingsbekämpfung</h4>
<p class="bodytext">Diese Fragen will Professor Christian Wegener vom Lehrstuhl für Genetik und Neurobiologie der Uni Würzburg mit seiner Doktorandin Wencke Reiher klären. Die Wissenschaftler interessieren sich dabei vorrangig für grundsätzliche hormonelle Regulationsvorgänge bei Insekten. Ihre Arbeit kann aber auch neue Wege für die Schädlingsbekämpfung aufzeigen. Denkbar ist es zum Beispiel, dass die Forscher bei den Larven Angriffspunkte entdecken, über die sich das Hungergefühl blockieren lässt – so dass die Tiere mit dem Fressen aufhören und verhungern.</p>
<p class="bodytext">Bislang haben die Würzburger Biologen im Darm der Taufliege Drosophila 24 verschiedene Peptide chemisch identifiziert. Sie werden in spezialisierten Zellen des Darms gebildet und lassen sich zu mehreren Familien gruppieren. Zwei dieser Peptidfamilien sollen nun genauer analysiert werden. Sie kommen auch bei anderen Fliegen vor, etwa bei der Kleinen Kohlfliege (Delia radicum), einem Pflanzenschädling. „Wir nehmen darum an, dass beide Peptidfamilien bei der Steuerung des Fressverhaltens und der Verdauung eine generelle Rolle spielen“, so Wegener.</p>
<h4>Kleine Kohlfliege frisst auch Rapswurzeln</h4>
<p class="bodytext">Die Kleine Kohlfliege lebt in den gemäßigten Klimazonen von Nordamerika, Europa und Asien. Landwirte sehen sie nicht gern, denn ihre Larven fressen die Wurzeln von Kohlrabi, Brokkoli und anderen Kohlgewächsen. Auch die Wurzeln von Raps verschmäht sie nicht. Das vergrößert ihr Schadpotenzial erheblich, denn Raps wird wegen seiner ölhaltigen Samen weltweit in großen Mengen angebaut.</p>
<p class="bodytext">Bekämpfen lässt sich die Kleine Kohlfliege nur schwer: „Die Larven sind im Boden mit Insektiziden schwer zu erreichen“, so Wegener. Hinzu kommt, dass in nur einer Vegetationsperiode zwei bis drei Fliegengenerationen auftreten können. So müssen die Landwirte diesen Schädling praktisch das ganze Jahr hindurch in Schach halten.</p>
<h4>Wie Darmpeptide erforscht werden</h4>
<p class="bodytext">Mit verschiedenen Methoden wollen die Würzburger Biologen nun herausfinden, welche Signale die Abgabe der Peptide im Darm von Drosophila auslösen und welche Wirkung die Peptide entfalten. Eine ihrer Vermutungen: Biogene Amine, Botenstoffe des Gehirns, sorgen für den Einstrom von Kalzium in die Darmzellen, in denen die Peptide gebildet werden. Als Reaktion darauf setzen die Zellen Peptide frei. Der experimentelle Beweis dieser Theorie wird laut Professor Wegener nicht einfach sein – unter anderem, weil nur kleinste Botenstoffmengen im Spiel sind und der Larvendarm mit nur etwa acht Millimetern Länge recht winzig ist.</p>
<p class="bodytext">Wencke Reiher wird demnächst drei Monate an der Universität Cambridge in England forschen: Dort hat sie die Möglichkeit, mit der Methode der RNA-Interferenz die Menge einzelner Darmpeptide von Drosophila zu manipulieren. „Ich will die Ausscheidungen des Insekts dann auf verschiedene Parameter wie Quantität, pH-Wert oder Wassergehalt hin analysieren und mit Ausscheidungen von Kontrolltieren vergleichen“, sagt die Doktorandin. Treten dabei Unterschiede auf, können sie Hinweise auf die Funktion des ausgeschalteten Peptids liefern.</p>
<h4>Evolution von Hormonsystemen besser verstehen</h4>
<p class="bodytext">Am Ende hoffen die Wissenschaftler auf neue Erkenntnisse zur grundlegenden Frage, wie bei Insekten das Fressverhalten und die Verdauung gesteuert werden. Sie erwarten auch neue Einblicke in die Evolution hormoneller Regelkreise bei Tieren. Denn viele Peptidhormone der Insekten ähneln denen der Wirbeltiere – „ein Hinweis darauf, dass sich diese Signalsysteme in der Evolution kaum verändert haben“, so Christian Wegener.</p>
<h4>Kontakt</h4>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Christian Wegener, Lehrstuhl für Genetik und Neurobiologie der Universität Würzburg, T (0931) 31-85380,<br /><a href="mailto:christian.wegener@uni-wuerzburg.de" ><img src="uploads/RTEmagicC_d4bee779d1.gif.gif" width="20" height="14" alt="" />&nbsp;christian.wegener@uni-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 21:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BioSciences 2012  </title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/bioscience-7/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/bioscience-7/</guid>					-->
			<description>Forschung in den Lebenswissenschaften an der Universität Würzburg 
6. Februar 2011 von 8:30 bis 17:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Montag, den 6. Februar 201 präsentieren 18 Lehrstühle aus Biologie, Medizin und Chemie ihre aktuellen Forschungsaktivitäten in Kurzform.&nbsp;Die Veranstaltung soll nicht nur den Biologie-Studierenden die Wahl ihrer Fachgebiete erleichtern, sondern bietet allen Interessierten die im Jahr einmalige Gelegenheit, sich einen Überblick über die Forschung in den Würzburger Lebenswissenschaften zu verschaffen. <br />Zusätzlich präsentiert Herr Dr. Carsten Roller den Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V.  </p>
<p class="bodytext">Hier das <a href="fileadmin/07000001/Upload/News/BioSciences_2012-30-1-2012Druck.pdf" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Programm</a> oder besser zum <a href="fileadmin/07000001/Upload/News/BioSciences_Wuerzburg-6-2-12_weiss.pdf" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="" />Drucken</a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>biocareers@biozentrum.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Transgener Mais schadet Bienenlarven nicht</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/transgener-1/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/transgener-1/</guid>					-->
			<description>Wie gut vertragen Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung? Diese Frage ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Erhalten Bienenlarven mit ihrer Nahrung Pollen von gentechnisch veränderten Maissorten verabreicht, hat das keine Konsequenzen für sie. Der Vergleich mit Larven, die mit konventionellen Maispollen aufgezogen wurden, zeigt jedenfalls keine Unterschiede: Weder steigt die Sterblichkeitsrate an, noch weisen die Larven Entwicklungsstörungen auf. Auch die Gewichtszunahme verläuft absolut identisch.  </p>
<p class="bodytext">Das ist – in aller Kürze – das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern vom Biozentrum der Universität Würzburg. Professor Ingolf Steffan-Dewenter, Inhaber des Lehrstuhls für Zoologie III, sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Stephan Härtel und der Doktorand Harmen Hendriksma haben dafür eine Technik eingesetzt, die es erlaubt, Bienenlarven unter kontrollierten Bedingungen im Labor zu züchten und zu untersuchen. </p>
<h4><b>Das Laborexperiment </b></h4>
<p class="bodytext">Fünf Tage lang haben die Wissenschaftler Bienenlarven mit einer speziellen Diät ernährt. Dem verabreichten Futtersaft gaben sie dabei exakt die Menge an Pollen mit, die auch in der Natur in dem speziellen Futtersaft der Ammenbienen zu finden ist. Drei Larvengruppen erhielten die Pollen konventioneller Maissorten. Eine Gruppe bekam als Nahrungszusatz Pollen der gentechnisch veränderten Maissorte MON810, die ein für den Maiszünsler giftiges Protein bildet. Eine weitere Gruppe von Bienenlarven erhielt die Pollen einer Maissorte, die gleich drei Gene zur Bekämpfung von Maisschädlingen enthält: Unter anderem gegen den Maiszünsler und den Maiswurzelbohrer. </p>
<p class="bodytext">„Diese Gene sorgen dafür, dass die Maispflanzen Proteine produzieren, die Schädlinge bereits im Larvenstadium töten“, erklärt Harmen Hendriksma. Bt-Toxin heißen diese Proteine in der Fachsprache. Über die Nahrung aufgenommen, üben sie ihre toxische Wirkung im Darm aus. Dort sollten sie auch aktiv werden, wenn sie der Bienenlarve zur Bedrohung werden. „Zumindest eine geringere Gewichtszunahme müssten dann die Konsequenz sein“, sagt Hendriksma. </p>
<p class="bodytext">Dafür fanden die Wissenschaftler in ihren Experimenten allerdings keinerlei Hinweise. Die Bienenlarven entwickelten sich völlig normal. Für die Bienenforscher ist das ein starker Hinweis, dass das Protein aus dem gentechnisch veränderten Mais ohne Probleme im Darm von Bienenlarven verdaut wird. </p>
<h4><b>Gentechnisch veränderter Pollen – eine globale Realität für Honigbienen </b></h4>
<p class="bodytext">„Dieses Ergebnis geht konform mit dem Stand der Wissenschaft“, sagt Stephan Härtel. Eine Überraschung war es deshalb nicht. Dennoch sei die Arbeit von internationaler Relevanz: „Wir betreiben Sicherheitsforschung, um mögliche Risiken der Grünen Gentechnik für die Honigbiene zu minimieren. Unsere Motivation liegt also im Schutz der Bienen“.  </p>
<p class="bodytext">Weltweit kommen Honigbienen in allen wichtigen Anbaugebieten gentechnisch veränderter Kulturpflanzen vor. Neuentwicklungen aus der Pflanzenzucht müssen deshalb auf ihre Bienengefährlichkeit mit zeitgemäßen Methoden getestet werden. Die innovative Studie der Würzburger Forscher ist eine der wenigen unabhängigen Risikobewertungen von gentechnisch veränderten Pflanzen für Honigbienen. „Der Ansatzpunkt der Studie, die theoretisch empfindlichste Phase – das Larvenstadium der Bienen – gegenüber dem Bt-Pollen zu testen, erhöht die Sicherheit des weltweit bedeutendsten Bestäubers“, sagt Härtel. </p>
<h4><b>Die  Untersuchungsmethode </b></h4>
<p class="bodytext">Für ihre Untersuchungen haben die Bienenforscher auf eine von Imkern entwickelte Technik zurückgegriffen, die auf einer künstlichen Wabe basiert, in die die Bienenkönigin ihre Eier legt. Die Wabenböden sind abnehmbar und können samt Larven von den Wissenschaftlern schonend ins Labor getragen werden. Eine direkte Berührung mit den empfindlichen Larven entfällt. Im Labor können die Wissenschaftler anschließend – anders als im Stock – unter kontrollierten Bedingungen den Einfluss von transgenen Pollen auf das Larvenwachstum untersuchen.  </p>
<p class="bodytext">Für ihr neues Testverfahren sehen die Bienenforscher noch weitere Einsatzmöglichkeiten. „Unsere Pollenfütterungsmethode eignet sich beispielsweise auch sehr gut dafür, die Wirkung von Insektiziden zu testen“, sagt Hendriksma. Sie biete sich deshalb als ein Standardverfahren für die Risikoforschung an Bienen an. Für die Würzburger Bienenforscher ist die Arbeit mit dem transgenen Mais übrigens nicht beendet. In einem neuen von der EU geförderten Projekt (AMIGA) werden in den nächsten vier Jahren die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Kartoffeln und Maispflanzen auf Honigbienen und Wildbienen untersucht.  </p>
<p class="bodytext"><i>Testing Pollen of Single and Stacked Insect-Resistant Bt-Maize on In vitro Reared Honey Bee Larvae. Harmen P. Hendriksma, Stephan Härtel, Ingolf Steffan-Dewenter. PLoS ONE 6(12): e28174. doi:10.1371/journal.pone.0028174 </i></p>
<h4><b>Kontakt </b></h4>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Ingolf Steffan-Dewenter, T: (0931) 31-86947  <br />E-Mail: <a href="mailto:ingolf.steffan-dewenter@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />ingolf.steffan-dewenter@uni-wuerzburg.de</a> </p>
<p class="bodytext">Dr. Stephan Härtel, T: (0931) 31-81269 <br />E-Mail: <a href="mailto:stephan.haertel@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />stephan.haertel@uni-wuerzburg.de</a> </p>
<p class="bodytext">Harmen Hendriksma, T: (0931) 31-82385 <br />E-Mail: <a href="mailto:harmen-pieter.hendriksma@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />harmen-pieter.hendriksma@uni-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 08:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schlauer Fuchs will aus der Uni</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/fuchs-im-b/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/fuchs-im-b/</guid>					-->
			<description>Einen ungewöhnlichen Gast entdeckten Mitarbeiter des Technischen Betriebs, als sie nach einem Stroma...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seine Neugierde war ihm zum Verhängnis geworden, als er im Außenbereich des Biozentrums in einen Frischluftschacht geklettert und dort etwa vier Meter in die Tiefe des Kellers gestürzt war. Das unverletzte, aber erschöpft wirkende Tier musste wohl schon einige Tage in seinem ausweglosen Verlies verbracht haben, da es großen Durst hatte und innerhalb kurzer Zeit einen bereit gestellten Eimer Wasser austrank. <br />Nur - wie bekommt man einen ausgewachsenen Fuchs wieder ins Freie? Ein Mitarbeiter der Zoologie III fand schnell die für beide Seiten ungefährliche Lösung. Er besorgte eine Lebendfalle für Katzen, die mit leckeren Futterhappen bestückt wurde. Der hungrige Fuchs konnte nicht widerstehen und war eine halbe Stunde später gefangen. Nach kurzem Publikumsauftritt – wer hat schon einen lebenden Fuchs aus unmittelbarer Nähe gesehen? – wurde das hübsche Männchen am „Blauen Hügel“ in die Freiheit entlassen. <br />Fazit: Stromausfälle können Fuchsleben retten…</p>]]></content:encoded>
			
			<author>mahsberg@biozentrum.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Nobelpreisträger zu Besuch </title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/ein-nobelp/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/ein-nobelp/</guid>					-->
			<description>Vor mehr als 40 Jahren hat Harald zur Hausen an der Universität Würzburg geforscht. Jetzt ist der No...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Liebhaber eines zart angebratenen Rinderhüft-Steaks sollten in Zukunft statt „rare“ oder „medium“ lieber die Variante „well done“ bestellen, wenn sie mal wieder ins Restaurant gehen. So lautet zumindest die Empfehlung von Harald zur Hausen. Warum, dazu später mehr.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Harald zur Hausen ist einer der wenigen Wissenschaftler der „den ganzen Weg von der ersten Identifizierung eines Krankheitserregers bis zur Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs gegangen ist“, wie Professor Thomas Rudel bei der Vorstellung des prominenten Redners sagte. Zur Hausen war auf Einladung der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft Würzburg Physico-Medica an die Universität Würzburg gekommen. Im Rahmen des Biozentrum-Kolloquiums sprach er über Infektionen als Auslöser von Krebserkrankungen.</p>
<h4 style="border-bottom-style: none; border-bottom-width: initial; border-bottom-color: initial; font-weight: bold; font-family: inherit; font-size: 1.1em; margin-top: 6pt; margin-right: 0px; margin-bottom: 5px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; line-height: 12px; color: rgb(0, 0, 0); " class="MsoNormal">Ein Virus als Auslöser von Krebs</h4>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Im Jahr 2008 hat Harald zur Hausen den Nobelpreis für Medizin erhalten. Das Nobel-Komitee zeichnete damit seine Entdeckung aus, dass Gebärmutterhalskrebs durch eine Virusinfektion ausgelöst wird. Eine Entdeckung, deren Wurzeln bis nach Würzburg reichen: Von 1969 bis 1972 hatte zur Hausen am hiesigen Institut für Virologie der Universität Würzburg geforscht und an seiner Habilitation gearbeitet. Bereits in dieser Zeit wies er erstmals nach, dass in bestimmten Krebsgeschwulsten des Menschen das Erbgut des Epstein-Barr-Virus vorkommt.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Knapp zehn Jahre später, 1983, entdeckte zur Hausen die Verantwortlichen für den Gebärmutterhalskrebs, die so genannten Humanen Papilloma-Viren. Inzwischen ist ein Impfstoff auf dem Markt der den geimpften Frauen einen „nahezu 100-prozentigen Schutz bietet“, wie der Wissenschaftler in seinem Vortrag sagte – vorausgesetzt, sie hatten nicht schon vor der Impfung Kontakt zu diesen Viren. Seit 2007 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Impfkosten für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Mit diesem Teil seiner Forschung beschäftigte sich zur Hausen in seinem Vortrag im Biozentrum allerdings nur am Rande. Er zog es vor, eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung zu der Frage zu geben: „Welche weiteren Krebsarten werden ebenfalls von Infektionen ausgelöst, von denen man es heute noch nicht weiß?“ Und das ist der Punkt, an dem das Rindfleisch ins Spiel kommt.</p>
<h4 style="border-bottom-style: none; border-bottom-width: initial; border-bottom-color: initial; font-weight: bold; font-family: inherit; font-size: 1.1em; margin-top: 6pt; margin-right: 0px; margin-bottom: 5px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; line-height: 12px; color: rgb(0, 0, 0); " class="MsoNormal">Wie Rindfleisch und Darmkrebs zusammenhängen</h4>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Dass zwischen dem Verzehr von so genanntem „roten Fleisch“ – in erster Linie also Rindfleisch – und dem Auftreten von Darmkrebs ein enger Zusammenhang besteht, haben Untersuchungen weltweit gezeigt. Während Länder wie beispielsweise Indien, wo Rindfleisch so gut wie nie auf dem Teller landet, vergleichsweise niedrige Darmkrebsraten aufweisen, liegt die Heimat der Burger- und Steakesser USA in dieser Kategorie weit oben. Und in Ländern, die ihre Ernährungsgewohnheiten vor einigen Jahrzehnten dem Westen anpassten, wie beispielsweise Japan und Korea, steigen die Krebsraten mit der entsprechenden zeitlichen Verzögerung dramatisch an.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Was aber macht das Rindfleisch für den menschlichen Esser so gefährlich? „Lange Zeit standen chemische Verbindungen als Auslöser im Verdacht, die beim Grillen, Braten, Räuchern oder Frittieren entstehen“, sagte zur Hausen. Dagegen spricht jedoch die Tatsache, dass auch Fisch und Geflügel gerne gegrillt oder gebraten verzehrt werden – ohne dass sich deshalb ein Zusammenhang mit der Häufigkeit von Darmkrebs erkennen lässt. „Nicht Schwein, nicht Ziege, nicht Schaf – ja nicht einmal der Verzehr von Yak-Fleisch in der Mongolei erhöhen das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken“, sagte zur Hausen. Sein Schluss lautete deshalb: „Es gibt einen speziellen ‚Rind-Faktor‘ für Darmkrebs“.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Eine bestimmte Variante eines Polyomavirus hält zur Hausen für die wahrscheinlichste Erklärung. Die könne im menschlichen Darm eine latente Infektion hervorrufen und somit mit einer Verzögerung von Jahrzehnten den gefährlichen Krebs verursachen. Das Virus könnte auch erklären, wieso Metzger und Arbeiter in Schlachthäuser gehäuft von Krebsarten im Mund- und Rachenraum betroffen sind. „Anscheinend gibt es einen Übertragungsweg durch die Luft“, so der Wissenschaftler.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Ein Kriterium muss das Virus im Rindfleisch allerdings erfüllen, damit es dem Menschen gefährlich werden kann: „Es muss hitzebeständig sein, damit es die Behandlung in der Pfanne oder im Ofen übersteht.“ Tatsächlich gibt es Virenarten, die Temperaturen von 40 bis 50 Grad Celsius schadlos überstehen. Und das sind Temperaturen, die im Inneren eines noch leicht blutigen Roastbeefs selten erreicht werden. Deshalb lautete zur Hausens Ratschlag an seine Zuhörer: „Wenn schon Rindfleisch, dann bitte nicht rare oder medium, sondern lieber well done“.</p>
<h4 style="border-bottom-style: none; border-bottom-width: initial; border-bottom-color: initial; font-weight: bold; font-family: inherit; font-size: 1.1em; margin-top: 6pt; margin-right: 0px; margin-bottom: 5px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; line-height: 12px; color: rgb(0, 0, 0); " class="MsoNormal">Großes Interesse an dem Nobelpreisträger</h4>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">199 Sitzplätze hat der Hörsaal, in dem Harald zur Hausen seinen Vortrag hielt. Die reichten allerdings bei weitem nicht aus für den Ansturm der Interessenten. Selbst eilig herbeigeholte Laborstühle konnten den Bedarf nicht decken, weshalb viele der Zuhörer auf der Treppe sitzen oder am Rande stehen mussten. Ein Ansturm, der auch den Nobelpreisträger überraschte.</p>
<p class="MsoNormal" style="font-family: inherit; font-size: inherit; margin-top: 6pt; ">Übrigens: Der Besuch in Würzburg wecke bei ihm „nostalgische Gefühle“, gestand zur Hausen zu Beginn seines Vortrags. An seine Würzburger Zeit habe er jede Menge schöne Erinnerungen. Was auch damit zusammenhängen könne, dass die Medizinische Fakultät damals seiner Habilitation „wenn ich mich richtig erinnere, mit einer Stimme Mehrheit zugestimmt hat.“</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zellen machen keinen Blödsinn</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/zellen-mac-2/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/zellen-mac-2/</guid>					-->
			<description>Was muss passieren, damit Stammzellen sich zu reifen Zellen differenzieren? Diese Frage beschäftigt ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Neuronale Stammzellen tragen in ihrem Erbgut Informationen, die die Zellen benötigen, wenn sie sich zu reifen Nervenzellen entwickeln. Damit diese Gene aber nicht zum falschen Zeitpunkt aktiviert werden, sorgen andere Moleküle dafür, dass sie stillgelegt bleiben. Im Fall der neuronalen Stammzellen ist dies ein Proteinverband, der als REST-Komplex bezeichnet wird. </p>
<p class="bodytext">Das Stilllegen kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen: Zum einen kann die Zelle daran gehindert werden, die auf dem DNA-Strang vorliegende Information überhaupt abzulesen. Bei der zweiten Variante wird die Information zwar abgelesen und verlässt dann als so genannte mRNA den Zellkern. Bevor die Zelle jedoch damit ein Protein bauen kann, das den Differenzierungsvorgang reguliert, greift ein weiterer Akteur ins Geschehen ein und verhindert die Proteinsynthese – die so genannte microRNA. </p>
<h4><b>Forschung am Lehrstuhl für Biochemie </b></h4>
<p class="bodytext">Ob mRNAs, microRNAs oder andere Formen: Die vielseitigen RNA-Moleküle stehen im Mittelpunkt der Forschung am Lehrstuhl für Biochemie der Universität Würzburg. Am Beispiel von Zebrafischen und Mauszellen untersuchen hier Professor Utz Fischer und seine Mitarbeiter die komplexen Vorgänge in den Zellen. Über das jüngste Ergebnis ihrer Arbeiten berichtet die Fachzeitschrift <i>Genes &amp; Development</i> in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Entdeckung war den Herausgebern sogar einen eigenen Übersichtsbericht wert. </p>
<p class="bodytext">Fischer und seine Mitarbeiter Holger Dill, Bastian Linder und Alexander Fehr haben untersucht, welche Vorgänge ablaufen, wenn sich die Stammzelle zur Nervenzelle umwandelt. Dafür muss zunächst der REST-Komplex in seiner Aktivität gehemmt werden. Nur dann kann die genetische Information, die für die Differenzierung benötigt wird, ausgelesen werden und den Vorgang starten. Die Wissenschaftler sind dabei auf einen Regelkreis gestoßen, an dem überraschend wenige Akteure beteiligt sind. </p>
<h4><b>Ein Wechselspiel aus Aktivierung und Hemmung </b></h4>
<p class="bodytext">In diesem Fall stößt nämlich das Gen im Erbgut der neuronalen Stammzelle einerseits die Umwandlung in eine Nervenzelle an, andererseits blockiert es diesen Prozess sofort wieder. Oder, wie Utz Fischer erklärt: „Das Gen, das für die Stilllegung der Differenzierung in neuronalen Stammzellen verantwortlich ist, kodiert sowohl die dafür notwendige mRNA als auch gleichzeitig eine microRNA der miR-26 Familie.“ Und diese microRNA blockiert just die parallel mit ihr gebildete mRNA. </p>
<p class="bodytext">„Das ergibt auf den ersten Blick keinen Sinn. Aber wir wissen ja, dass Zellen normalerweise keinen Blödsinn machen“, sagt Utz Fischer. Die Wissenschaftler haben sich deshalb auf die Suche nach weiteren Faktoren begeben, die diese Blockade regulieren können. Fündig wurden sie bei einem Mechanismus, der die Entstehung der aktiven miR-26 microRNA solange unterdrückt, bis diese von der Zelle benötigt werden. </p>
<p class="bodytext">Wieso muss eine Stammzelle eigentlich daran gehindert werden, sich in eine Nervenzelle umzuwandeln? Schließlich ist das doch ihr eigentliches Ziel. „Weil man dann nur wenige Nervenzellen hätte und nicht die benötigten mehreren zig Milliarden“, sagt Linder. Stammzellen müssen sich also teilen und vermehren, bevor sie sich differenzieren. Das können sie allerdings nur, solange der Umwandlungsprozess blockiert ist.</p>
<h4><b> Vielversprechender Ansatz für die Krebstherapie </b></h4>
<p class="bodytext">Die Tatsache, dass die miR-26 microRNA Zellen zur Differenzierung anregt und somit den Teilungsprozess stoppt, ist auch aus medizinischer Sicht interessant – beispielsweise für eine potenzielle Krebstherapie. Schließlich ist die ungebremste Zellteilung das Hauptmerkmal von Krebs. Tatsächlich hat eine Forschergruppe von der Johns Hopkins Universität in Baltimore vor Kurzem auf diesem Gebiet einen vielversprechenden Erfolg verbucht: Sie konnte bei Mäusen mit einer bestimmten Form von Leberkrebs durch die Gabe von miR-26 microRNA das Tumorwachstum stoppen. </p>
<p class="bodytext">Das ist allerdings nicht die Richtung, in die Fischer und sein Team forschen. Sie betrachten ihre Arbeit eher als Grundlagenforschung: „Uns geht es darum, das Netzwerk der Regulation in einer Zelle und die zu Grunde liegenden Mechanismen zu verstehen“, sagt Linder. Und das sei mit der jüngsten Publikation perfekt gelungen: „Es wurde schon seit Längerem vorhergesagt, dass es Regelkreise geben muss, bei denen sich Gene quasi selbst hemmen. Wir konnten sie jetzt im lebenden Organismus nachweisen.“ </p>
<p class="bodytext">Beendet ist die Suche damit noch lange nicht. „Es muss andere Faktoren geben, die die Bildung der aktiven microRNA regulieren“, sagt Linder. Die zu kennen, wäre „ein wichtiger Fortschritt“. </p>
<p class="bodytext"><i>“Intronic miR-26b controls neuronal differentiation by repressing its host transcript, ctdsp2”, Holger Dill, Bastian Linder, Alexander Fehr and Utz Fischer. Genes &amp; Development; doi:10.1101/gad.177774.111 </i></p>
<p class="bodytext"><i>„The enemy within: intronic miR-26b represses its host gene, ctdsp2, to regulate neurogenesis” Jinju Han, Ahmet M. Denli and Fred H. Cage. Genes &amp; Development; doi:10.1101/gad.184416.111 </i></p>
<h4>Kontakt </h4>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Utz Fischer, T: (0931) 31-84029<br />E-Mail: <a href="mailto:utz.fischer@biozentrum.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />utz.fischer@biozentrum.uni-wuerzburg.de </a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 09:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nobelpreisträger im Biozentrum </title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/universitae-60/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/universitae-60/</guid>					-->
			<description>Viren können Krebs auslösen: Für diese Erkenntnis bekam Harald zur Hausen im Jahr 2008 den Nobelprei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Infektionen als Auslöser von Krebserkrankungen“, so heißt das Thema, über das Harald zur Hausen am Mittwoch, 11. Januar, im Biozentrum spricht. Sein Vortrag beginnt um 17:15 Uhr im Hörsaal A 101; Gäste sind willkommen.</p>
<p class="bodytext">Als Forscher hat sich Harald zur Hausen mit der Entstehung von Krebs als Folge von Virusinfektionen beschäftigt. Er war der Erste, der eine Rolle von Papillomviren bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs vermutete und dies später auch wissenschaftlich belegte. Seine Entdeckung eröffnete für die Vorbeugung und Behandlung dieser Krankheit völlig neue Perspektiven. Letztlich führte sie zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen Gebärmutterhalskrebs.</p>
<h4>Die Würzburger Zeit von Harald zur Hausen</h4>
<p class="bodytext">Für seine bahnbrechenden Arbeiten bekam zur Hausen Ende 2008 den Nobelpreis zuerkannt. Bereits im Mai 2008 hatte ihn die Würzburger Medizinische Fakultät mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. An der Uni Würzburg war Harald zur Hausen von 1969 bis 1972 tätig, am Institut für Virologie. Dann wechselte er an die Uni Erlangen, später ans Deutsche Krebsforschungszentrum nach Heidelberg.</p>
<h4>Physikalisch-Medizinische Gesellschaft als Gastgeber</h4>
<p class="bodytext">Seinen Vortrag im Biozentrum hält Harald zur Hausen auf Einladung der Würzburger Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft (Physico-Medica). Diese wurde 1849 als eine der ersten medizinisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland gegründet. Zu ihren „Vätern“ gehörten die Wissenschaftler Franz von Rinecker, Rudolf Virchow und Albert von Koelliker. Ziel der Gesellschaft war es, Medizin und Naturwissenschaften zu fördern und die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Fächern deutlich zu machen.</p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/wissenschaftforschung/physik_mediz_ges_zu_wuerzburg/" title="external-link-new-window" target="iz_ges_zu_wuerzburg/" >Homepage der Physiko-Medica</a></b></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:47:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Universität Würzburg ehrt Jubilare vor Weihnachtskonzert (Kopie 1)</title>
			<link>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/universitae-63/</link>
		    <!-- <guid>http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/aktuelles/archiv1/single/artikel/universitae-63/</guid>					-->
			<description>Am Freitag, den 9. Dezember, werden um 18.30 Uhr die Jubilare der Würzburger Universität des Jahres ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der amtierende Kanzler Dr. Uwe Klug und der Personalrat laden alle Beschäftigten,&nbsp;die in diesem Jahr ein Dienstjubiläum begehen konnten,&nbsp;zu einem kleinen Empfang ein. Im Jahr 2011 gab es viele Jubilare an der Universität Würzburg,&nbsp;42 von ihnen haben eine 25-jährige Dienstzeit an der Universität Würzburg hinter sich gebracht und zehn sogar eine vierzigjährige. Unter den Jubilaren befinden sich in diesem Jahr auch zwei Personalrätinnen der Universität Würzburg: Martina&nbsp;Lehrmann, die 25 Jahre&nbsp;und Gabriele&nbsp;Nöth, die 40 Jahre an der&nbsp;Universität arbeiten. Darüber hinaus sind auch alle Beschäftigten eingeladen, die in die Freistellungsphase der Altersteilzeit oder in den Ruhestand verabschiedet wurden. 2011 sind 34 Mitarbeiter ausgeschieden und 14 Beschäftigte in Altersteilzeit gegangen.</p>
<p class="bodytext">Das im Anschluss stattfindende Weihnachtskonzert steht heuer unter dem Motto „Ja, er kommt, der Friedefürst“ und stimmt schon in der Adventszeit auf das Weihnachtsfest ein. Konzertbeginn ist um 20 Uhr – Konzertende um 21:30 Uhr. Es musizieren die Chöre und das Akademische Orchester der Universität Würzburg. Die Gesamtleitung hat Markus Popp. Einlass zum stimmungsvollen Weihnachtskonzert ist ab 19 Uhr. Der Eintritt beträgt sechs Euro. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse sowie im Vorverkauf ab Montag, den 5. Dezember, in der Universität am Sanderring 2 im Zimmer 14.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>vonend@biozentrum.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 14:47:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de/uploads/media/plakat_2011_02.pdf" length ="1087604" type="application/pdf" />
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